Novicius Torben Drachenson

27. Peraine 1022 BF

Name  Torben Drachenson
Alter  15 Sonnenläufe
geboren am : 09. Efferd 1007 BF
Studienzeit  Aufnahme: 10. Hesinde 1017 BF
zur Zeit: 6. Studienjahr
Mentor  Spectabilitas Caranosis Traumenstein
Aussehen  162 Halbfinger, 45 Stein, langes kupferrotes Haar, blaue Augen
Bemerkungen
  • Torben ist der Zwillingsbruder von Dilana.
  • Die beiden sind die einzigen Kinder des erfolgreichen Kauffahrers und Kapitäns Olge Drachenson.
  • Torben ist ein Scholar mit einer hervorragenden Auffassungsgabe und mit einem sehr guten Menschengefühl... Er weiß stets anscheinend, wie weit er gehen darf, ohne in größere Schwierigkeiten zu gelangen.
  • Er beschert der Akademie und vor allem seinen Mentor immer wieder Schwierigkeiten, doch seine hervorragenden Leistungen und die großzügigen Spenden des Elternhauses sorgen dafür, daß er so schnell nicht mit einem Verweis von der Akademie rechnen muß.
  • Selbst in einer größeren Gruppe von Menschen ist er sehr gut auszumachen, denn seinen Haare leuchten förmlich in einer Kupferrot...
  • Mit seiner Zwillingsschwester Dilana kommt er meistens recht gut zurecht... wenn es Streit gibt, dann ist der zwar heftig aber nur von kurzer Dauer...
    In der Regel halten die zwei wie Pech und Schwefel zusammen

Ihr seid gerade in ein interessantes Fachgespräch mit seiner Spectabilität Traumenstein verwickelt, als es heftig an der Tür klopft...
Erstaunt sieht Caranosis zur Tür... "Herein!" Die Tür öffnet sich und Magister Horathio Darando tritt ein. "Eure Spectabilitas! Hesinde mit Euch! Ich bitte um Verzeihung, daß ich Euch und Euren Gast so spät noch störe..." Caranosis bedeutet dem collega, daß er doch eintreten solle und die Tür schließen. Offensichtlich ist auch er interessiert, was den so peniblen Magister noch zu einem so späten unangemeldeten Besuch verleitet.
"Nehmt Platz. Darf ich fragen, collega, was Euch noch zu einem so erfreulichen Besuch in dieser späten Stunde veranlaßt?" Magister Darando tritt an Caranosis heran. "Eure Spectabilitas! Ihr solltet mir dringend folgen! Es geht um einen Eurer Schüler! Ich möchte mich hier nicht aufspielen, aber seine Benehmen ist zur Zeit wieder einmal unvertretbar!" Caranosis runzelt die Stirn. "So... Nun... Was hat er den getan? Es muß ja etwas völlig inakzeptables sein, daß ihr so echauffiert und noch zu so später Stunde zu mir kommt..." "Ist es auch! Es sitzt im Lesesaal der Bibliothek! Aber nicht so wie es sich gehört! Nein, die Füße hat er auf den wertvollen Mohagoni-Tisch gelegt, neben ihm ein Glas mit Wein! Das wertvolle heilige Pergament auf seinen Beinen! So liest er denn nun Hesindes heilige Weisheiten nicht wie es sich gehört in Andacht und respektvoller Verneigung vor dem Autoren! Nein, er liest wie einer dieser pfeifenrauchenden stolzen Salonlöwen seine heuchlerische Presse sich zu Gemüte führt! Das ist Frevel! Dieses Verhalten ist für einen Novizen absolut unverzeihlich!" Magister Darando scheint sich wirklich über dieses Sache zu ärgern, denn sein Gesicht ist leicht rot angelaufen und erbost fuchtelt er mit seinen Händen vor dem Gesicht von Caranosis herum. Beschwichtigend meldet sich seine Spectabilitas zu Wort. "Verehrter collega. Da habt Ihr allerdings recht! Dieses Verhalten ziemt sich für einen Scholaren in keinster Weise! Ich werde mich gleich in den Lesesaal begeben und den jungen Frevler zur Rede stellen! Aber legt diese Sache vertrauensvoll in meine Hände. Ich werde mich ihrer gleich annehmen. Ihr könnt Euch also beruhigt zurückziehen - möge Boron's sanfte Hand über Euren Schlaf wachen."  Caranosis steht auf und wendet sich Euch zu. "Entschuldigt mich bitte einen kleinen Moment." Caranosis geht mit Horathio zur Tür und geht dann zum Lesesaal. 
Vorsichtig öffnet er die schwere Tür aus Blutulme. Wie vom Magister Darando beschrieben sitzt Torben äußerst gemütlich in einem Sessel und starrt faziniert in das Buch auf seinen Knien. Leise tritt Caranosis ein und nähert sich dem Novizen fast lautlos. Wenige Schritte vor dem Sessel räuspert es sich vernehmlich: "Die Herrin mit Dir, Novicus Torben." Erschrocken sieht sich Torben um. Als er seinen Mentor erkennt, immerhin Spectabilitas minor, springt er auf... "Die Herrin Hesinde mit Euch, Eure Spectabilitas..." "Wie ich sehe, hast Du dich dem Studium der Bücher beflissen. Sehr gut, Torben. Allerdings... " der Tonfall von Caranosis wird eindeutig strenger "... allerdings würde ich es begrüßen, wenn Du die Bücher in einer angemessenen Art und Weise lesen würdest. Desweiteren schätze cih es überhaupt nicht, wenn collega mich am späten Abend noch auf solche Verstöße aufmerksam machen müßen! Ad secundo, was trinkst Du da? Ich hoffe für Dich, daß es sich nicht um Wein handelt... " Caranosis greift nach dem Glas auf dem Tisch und riecht vorsichtig daran. "Das ist Traubensaft... nur Traubensaft... Und ich... ich entschuldige mich vielmas dafür... aber es war so einfach bequemer und wenn ich bequem lesen kann, dann lerne ich viel besser... und ich" Caranosis schneidet dem jungen Rotschopf das Wort mit einer deutlichen Handbewegung ab. "Novicius Torben. Ein letztes Mal. Halte Dich an die Regeln dieser Akademie. Wenn das auch in Zukunft nicht gelingt, werden wir auf jedenfall ein ernstes Wort mit Deinen Eltern reden müssen. Desweiteren wirst Du hier nun für Ordnung sorgen. Dann wirst Du dieses Buch wegräumen und zu Bett gehen. Denn morgen wird ein anstrengender Tag für Dich sein, da Du morgen abend noch den Hof und die Wege der Akademie fegen wirst. Desweiteren möchte ich so etwas nicht noch einmal sehen, oder zu hören bekommen. So... ich wünsche noch eine gute Nacht." Spectabilitas Traumenstein wendet sich wieder zum gehen. "Spectabilitas, aber, aber ich... ich mußte dieses Buch unbedingt lesen ... und es verdient es, das man sich ihm ausführlich widmet! Und das geht doch am besten, wenn man dieses in einer für den Körper bequemen Position liest!" Ohne sich umzuwenden, winkt Caranosis ab... "Gute Nacht, Torben."
Caranosis verläßt den Lesesaal und kehrt wenige Augenblicke auch schon wieder zu Euch zurück. Neugierg blickt Ihr den zurückkehrenden Magus an. Ein leichtes Schmunzeln liegt auf den Zügen des alten Magisters... "Nun... es war in der Tat so, wie von Magister Darando geschildert. Der Novicius saß in einem Sessel, die Füße auf dem Tisch und das Buch auf seinen Knien im Lesesaal und ließ sich einen Traubensaft schmecken... Nun, er räumt nun dort auf... und morgen wird er nach den Vorlesungen sich ein wenig körperlich betätigen. Der Hof und die vielen Wege der Akademie mußten sowieso mal endlich wieder gekehrt werden... Aber zurück zu unserem Gespräch... Ihr sagtet... "