Studiosus Adiamus
Stand: 27. Peraine 1022 BF
| Name | Adiamus |
| Alter | etwa: 18 Sonnenläufe geboren: vermutlich im Sommer des Jahre 1003 n. Hal |
| Studienzeit | zur Zeit: 8.
Studienjahr Aufnahme: 25. Praios 1015 BF |
| Mentor | Magister Caranosis Traumenstein |
| Aussehen | 185 Finger, 65 Stein, mittellanges rotes Haar, grüne Augen, Sommersprossen |
| Bemerkungen |
Adiamus wurde unter sehr ungewöhnlichen
"Umständen" in die Akademie aufgenommen. |
In Begleitung von Magister Isandrian und in ein
intensives Gespräch vertieft, wandert Ihr durch die Außenanlagen der Akademie.
Ihr schaut auf als am Torhaus eine lautere Diskussion ausbricht... Helles Lachen
und ein wenig Gezeter... Als Ihr Euch das etwas genauer anseht, erkennt Ihr zwei
junge Scholaren, einer mit flammend roten Haaren, schlank und groß, und eine
junge Scholarin. Auch ihre Haare schimmern feuerrot im Licht der Sonne...
Lachend und Arm in Arm wandern die zwei in Richtung Haupthaus. Als sie näher
kommen stellt Ihr fest, daß der junge offensichtlich wohl eine Prügelei
hintersich hat. Das eine Auge ist etwas geschwollen und die Robe ein wenig
zerrissen und vor allem beschmutzt. Die Robe der jungen Scholarin sieht
ebenfalls nicht viel besser aus.
Offensichtlich sind die zwei aber in das Lachen und das Gespräch so vertieft,
daß sie erst wenige Schritt vor Euch feststellen, daß Magister Isandrian sie
kopfschüttelnd und mit strengem Blick ansieht.
"Die Herrin mit Euch, meine lieben Scholaren!" Magister
Isandrian Stimme klingt streng und etwas verärgert. Den beiden Scholaren
gefriert das Lachen... etwas beschämt blicken sie zu Boden. "Seid
gegrüßt Magister!" "Seht micht an! Was ist denn nun schon
wieder passiert? Adiamus? Dilana? Könnt Ihr das bitte erklären???" Betreten
blicken die zwei auf den Boden... "Nun... Magister..." zerknirscht
blickt der Scholar zu Isandrian und seinem Begleiter. Das Gesicht des Magisters
zeigt jedoch keinerlei Regung. "Nun... Es war so... Dilana wurde von
einigen Strolchen auf unanständige Weise beleidigt und verhöhnt... und da habe
ich sie beschützt!" "Ja! Genau so war es! Diese Gossenstrolche wollten
mich mitnehmen! Und da ist Adiamus dazwischen getreten und hat um mich
gekämpft!" flehend blickt die 16jährige Scholarin den Magister an.
Isandrian blickt die zwei schweigend an... Die Stille scheint unerträglich und
die beiden scharren nervös mit den Füßen auf dem Boden. Endlich bricht der
Magister die Stille. "Ihr seht zu, daß ihr so schnell wie möglich
gewaschen und umgezogen seid. Heute abend nach dem Essen erwarte ich Euch in
meiner Kammer. Bis dahin sind auch diese beiden Robe wieder tadellos. An Eurer
Stelle würde ich mich nicht so, nicht so lange blicken lassen und vor allem nicht einem
der anderen Magister begegnen. Und nun geht! Sonst überlege ich mir das noch
anders!" Die beiden Scholaren nicken noch einmal und verschwinden dann
im Laufschritt in Richtung Hauptgebäude. Verwundert seht Ihr Isandrian an. "Wieso
geht Ihr so hart mit Ihnen ins Gericht? Sie haben sich doch nur verteidigt?? Er
ist sogar für sie eingetreten!" verwundert blickt Ihr Isandrian an. "Ja...
Das ist richtig... In der Tat. Aber dennoch stellt sich die Frage, was die
beiden in der Stadt verloren hatten. Denn beide unterliegen eigentlich dem
Hausarrest, da sie bereits vor einigen Tagen sich den Anweisungen ihres Mentors,
Spectabilitas Traumenstein, widersetzt haben und sich ohne Erlaubnis auf einen
abendlichen Ausgang in die Tavernen der Umgebung begeben haben. Deswegen. Und
heute abend werde ich Ihnen mal gehörig meine Meinung dazu sagen. Diese
Akademie gründet sich auf gewisse Prinzipien und das heißt, daß man sich an
bestimmte Regeln zu halten hat. Auf diesen jungen Scholaren liegt bereits eine
große Verantwortung, denn sie tragen die Gabe und Macht Hesindes in sich! Ich
hoffe, daß sie das heute abend ein und für alle mal begreifen. Andernfalls
muß ich doch den Rat der Akademie informieren... " Isandrian seuftzt
leicht " und... das ist dann sicherlich nicht mehr so angenehm..." der
Magister deutet auf das Akademiegebäude... "Gehen wir? Wo waren wir
stehengeblieben? Ahja..."